merzouga

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Musik & radiophone Kunst

 

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Seit 2002 arbeiten die Computermusikerin Eva Pöpplein und der E-Bassist und Radio-Autor Janko Hanushevsky als Duo miteinander. Sie spielen Konzerte, produzieren kulturelle Features und Hörspiele und komponieren radiophone Klangkunst, sowie Musik für Hörspiel, Theater und Film.

Ihre Rundfunkproduktionen wurden von allen ARD-Anstalten, dem Schweizer Rundfunk, dem ORF, RTÉ Ireland, HRT Kroatien und dem finnischen Rundfunk gesendet und mehrfach international ausgezeichnet. Die Hörspiele “Ob die Granatbäume blühen” (DLF 2015) und „In darkness let me dwell – Lieder aus der Finsternis“ (DLF/HR 2016) wurden von der Akademie der Darstellenden Künste zum “Hörspiel des Monats” gekürt. Letzteres wurde zudem mit dem Prix Marulic ausgezeichnet und als Live-Hörspiel beim 1. Kölner Kongress im Kammermusiksaal des DLF live aufgeführt und live übertragen.

Kompositionen und Radioproduktionen entstanden u.a. für den finnischen Rundfunk  YLEISRADIO, für  Deutschlandradio Kultur, den Deutschlandfunk, WDR, HR, RBB, ZDF/arte, Münchner Volkstheater, schauspielfrankfurt, Hebbel am Ufer Berlin und die Akademie Musiktheater heute.

Klangrecherchen führten sie u.a. nach Laos, Kambodscha und Vietnam, nach Indien, nach Nordafrika, in die Ukraine, nach Grönland und zuletzt nach Brasilien.

Ihre beiden letzten CD-Veröffentlichungen auf dem Label GRUENREKORDER wurden weltweit vertrieben und international rezensiert. Merzouga-Musik wurde auf internationalen Compilations veröffentlicht, u.a. GRUENREKORDER 100, Noise of Cologne und auf dem WIRE TAPPER, der von dem international renommierten Fachmagazin WIRE zusammengestellt wird und aktuelle Positionen zeitgenössischer Musik vorstellt. Die beiden leben und arbeiten in Köln.

 

Musik & radiophone Kunst

 

 

Eva Pöpplein

Eva Pöpplein
Computermusikerin

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Eva Pöpplein wurde 1978 in München geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie ab ihrem 5. Lebensjahr an Blockflöte, Violine und Klavier Von 1997 bis 2003 studierte sie Tonmeister bei Prof. Jürg Jecklin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplom mit ausgezeichnetem Erfolg).
Sie lebt in Köln und arbeitet sowohl als Tonmeisterin, als auch als Computermusikerin (frei improvisierende Konzerte und Komposition elektro-akustischer Musik für intermediale Produktionen in den Bereichen Oper, Theater und Radio/Hörspiel, sowie radiophone Klangkunst). Seit Ende 2002 bildet sie mit dem E-Bassisten Janko Hanushevsky das hoch produktive Duo Merzouga. Seit Ende 2006 arbeitet sie zudem als Toningenieurin beim Deutschlandfunk in den Bereichen Musikproduktion/Liveübertragung/künstlerisches Feature und Hörspiel. Seit 2008 unterrichtet sie  als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Darmstadt im Fachbereich Media.

Computermusikerin

 

 

Janko Hanushevsky

Janko Hanushevsky
E-Bassist & Radio-Autor

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Janko Hanushevsky wurde 1978 in Linz/Österreich geboren. Als Kind lernte er Cello, seit 1994 E-Bass. Zwischen 1997 und 2002 Jazzbassstudium am Konservatorium der Stadt Wien, außerdem langjähriger Unterricht bei dem Kontrabassvirtuosen und Komponisten Peter Herbert.
Seit 2001 beschäftigt er sich intensiv mit „extended techniques“, der Erforschung alternativer Klangerzeugung am präparierten E-Bass. Janko spielt seit Jahren zahlreiche Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien, Polen und der Schweiz, vorwiegend im Bereich zeitgenössischer Jazzmusik und frei improvisierter Musik. Er komponiert Theater- und Hörspielmusik (u.a. schauspielfrankfurt, Münchner Volkstheater). Seit 2002 arbeitet er mit Eva Pöpplein in dem Duo Merzouga. Für die Radioproduktionen von Merzouga schreibt Janko die Manuskripte und führt gemeinsam mit Eva Regie.  Er lebt in Köln.

E-Bassist & Radio-Autor

 

 

Der präparierte E-Bass

Der präparierte E-Bass
Enter the pathless land. Get lost.

„The range of sound that Hanushevsky coaxes from his prepared bass guitar is remarkable“
textura magazine, Canada

September Sun:

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Elektro-acoustic Miniature by Janko Hanushevskyfeaturing prepared electric-bass and a field-recording from the studio balcony in Cologne .

solosolobass:

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Composition by Marcel Khalife for upright bassist Peter Herbert. Performed by Janko on his acoustic Contrabass-Guitar by luthier Magnus Krempel.

Nice Pizz:

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Composition by Peter Herbert for Double Bass solo. Performed by Janko on his Contrabass-Guitar.

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Im zarten Alter von 14 Jahren bekomme ich meinen ersten E-Bass geschenkt.
In der einzigen Musikalienhandlung in unserem Dorf gibt es nur zwei Instrumente. Einen glitzerblauen Yamaha-Bass und einen verstaubten, verkratzten E-Bass, den ein Tanzmusiker hier in Kommission verkauft. Obwohl mein Herz für den glitzerblauen Yamaha-Bass schlägt, drängt mein Vater darauf, das gebrauchte Instrument zu kaufen. Es ist ein Fender Jazzbass aus dem Jahr 1975. Seit diesem Tag spiele ich  diesen E-Bass.

Seit 2001 erweitere ich konsequent das Klangspektrum meines E-Basses durch mechanische Präparation.  Wichtige Lehrer auf diesem Weg waren u.a.  mein jahrelanger Freund und Mentor, der österreichische Komponist und Kontrabassvirtuose Peter Herbert,  und der isländische E-Bassist Skùli Sverrisson.

Durch den zweckentfremdeten Einsatz von Stricknadeln, Wäscheklammern, Weinkorken und chinesischen Essstäbchen ist über die Jahre eine komplexe, ständig wachsende Klangbibliothek entstanden. Der mechanisch präparierte Bassklang und seine elektronische Bearbeitung ist ein zentrales Element der charakteristischen, über die Jahre entwickelten Klangsprache von Merzouga. Das Spannungsfeld Geräusch/Klang ist für mich seit vielen Jahren unerschöpfliche Quelle künstlerischen Forschens und musikalischen Lernens.

 

 

 

Enter the pathless land. Get lost.