Das Lied von den Riesen – Eine Begegnung mit dem Geschichtenerzähler Michael Köhlmeier

Das Lied von den Riesen – Eine Begegnung mit dem Geschichtenerzähler Michael Köhlmeier
Feature von Janko Hanushevsky

Michael Köhlmeier am Alten Rhein bei Hohenems (c) Janko Hanushevsky

Michael Köhlmeier am Alten Rhein bei Hohenems (c) Janko Hanushevsky

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Feature Deutschlandfunk 2018.

Ursendung: 21.12.2018, 20:05.

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Seit es uns gibt erzählen wir einander Geschichten.  In der Antike wurden Geschichten wahrscheinlich gesungen. Die Melodien sind verschwunden, doch die Abenteuer des Odysseus, die Heldentaten des Achilles ziehen uns noch heute in ihren Bann. Als junger Mann erzählte Michael Köhlmeier Mythen und Sagen live und frei im Radio und wurde damit sehr bekannt. Heute ist der Vorarlberger Bestseller-Autor. In seinen Novellen und Romanen erzählt er von einem unbegleiteten Flüchtlingsmädchen, vom Heiligen Antonius, der sterbend über das Leben nachdenkt, zeichnet in „Abendland“ eine Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, verarbeitet schreibend den Tod seiner Tochter. Wie setzen Geschichten uns in Beziehung zur Welt? Warum muss sich die Literatur für brennende gesellschaftliche Themen öffnen? Können wir jemals anders, als aus der eigenen Perspektive eine Geschichte erzählen? Und was passiert, wenn wir einer Geschichte lauschen, uns Kraft der Phantasie in jemand anderen hineinversetzen?

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Mit: Matthias Ponnier & Janko Hanushevsky

Regie & Komposition: Merzouga

Redaktion: Ulrike Bajohr
Produktion: Deutschlandfunk 2018

Feature von Janko Hanushevsky

DLF 2018

 

 

Funkenflug im Zwischenraum – Drei Positionen zeitgenössischer Malerei

Funkenflug im Zwischenraum – Drei Positionen zeitgenössischer Malerei
Feature von Merzouga

Atelierbesuch Sabrina Haunsperg (6)Cosima Hawemann by Lilith Hawemannmatthias lautner by Julian Tapprich

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Feature Rundfunk Berlin Brandenburg

Ursendung: 14.10.2018, 14:04

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Jenseits kunsthistorischer Expertise, aus einem radikal subjektiven Blick nähern sich die Autoren der Malerei ihrer gleichaltrigen Zeitgenossen. Matthias Lautners dunkle Landschaftsbilder werden von einsamen Figuren durchschritten. Sie kehren dem Betrachter den Rücken zu. Sabrina Haunsperg schöpft ihre abstrakte Malerei aus dem bildhauerischen Umgang mit Farbe, die sie auf die Leinwand schüttet, wirft, oder sprüht. Cosima Hawemann interessiert sich für die Erinnerung, und dafür, wie sich Erinnerung verändert. Sie übermalt Ikonen des Showbiz und Modefotos.

Bilder bringen beim Betrachter einen höchst subjektiven Resonanzraum zum Klingen. Wie unterschiedlich dieser sein kann, erproben die Autoren im Selbstversuch.

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Mit: Eva Pöpplein und Janko Hanushevsky.

Ton: Annett Bastian und Martin Selig.

Regieassistenz: Fahri Sarimese und Oliver Martin.

Komposition & Regie: Merzouga.

Redaktion: Mareike Maage.

Eine Produktion des Rundfunk Berlin Brandenburg 2018.

Feature von Merzouga

RBB 2018

 

 

Das Mysterium der Zeitlosigkeit – Bibers Rosenkranz Sonaten und das radikal Moderne

Das Mysterium der Zeitlosigkeit – Bibers Rosenkranz Sonaten und das radikal Moderne
Feature von Janko Hanushevsky

Barry Guy & Maya Homburger Homburger & Guy

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Feature Westdeutscher Rundfunk.

Ursendung: 26.12.2017

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Der Komponist Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) hat seine fünfzehn Mysterien Sonaten den Geheimnissen des Rosenkranzes gewidmet. Sein Zyklus für Violine und Generalbass galt damals als radikal modern. Noch heute zählt er zum Schwierigsten, was das Repertoire des Frühbarock  zu bieten hat.

„Heinrich Ignaz Franz Biber war ein Experimentierer“, sagt die Barockgeigerin Maya Homburger. Seit drei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit seinem Werk. Sie hat eine Gesamteinspielung der Mysterien Sonaten auf Originalinstrumenten vorgelegt, hat Biber aber auch in unkonventioneller Duobesetzung mit ihrem Mann, dem Komponisten und Kontrabassisten Barry Guy aufgenommen. Das Duo bewegt sich im Grenzgebiet zwischen alter und neuer Musik, verbindet Barock und zeitgenössische Klangsprache, Komposition und Improvisation. Auch die beiden Musiker fühlen sich dabei dem Experiment verpflichtet. So hat Guy Interventionen zu einer Mysterien Sonate komponiert und neue Musik für Barockgeige, die Referenzen auf Biber enthält.

Was genau war an Bibers Musik zu seiner Zeit revolutionär? Und wie macht man heute das Moderne dieser Musik erlebbar? Behutsam loten Homburger und Guy die Möglichkeiten zum Dialog barocker und neuer Musik aus und fragen: Was an der Musik ist zeitlos?

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Feature von Janko Hanushevsky

WDR 2017

 

 

Withering Sounds – An Archeology for Three Pianos

Withering Sounds – An Archeology for Three Pianos
Klangkomposition von Merzouga

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Klangkomposition, YLEISRADIO/Ars Acustica 2018.
Ursendung: 10.01.2018.

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Das Klavier ist ein anti-nomadisches Instrument. Oft bleibt es Jahrzehnte an einem Ort, in einem Raum. Manchmal überlebt es mehrere Generationen einer Familie und wird zum stummen (oder klangvollen) Zeugen ihrer Geschichte. Im Zusammenspiel mit dem Raumklima verändert sich das Klavier über die Zeit und wird so zum Zeitreise-Instrument. Das Klangkunst-Duo Merzouga hat drei gealterte Klaviere in ihren jeweiligen Räumen gespielt und aufgenommen. Die beiden sind keine Pianisten und haben die Klaviere als Klang-Generatoren benutzt. Sie haben die Geschichte der Räume und der Klaviere recherchiert, haben Lieder und Geschichten gesammelt, die sich um diese Klaviere zugetragen haben. In Ergänzung sind Field-Recordings in unmittelbarer Umgebung der Klaviere entstanden. Diese Geschichten inspirierten die drei Sätze des Stücks, jeder ist einem Klavier gewidmet.

Ein Klavier steht in jenem Haus an der dänischen Ostsee, wo Bert Brecht sich vor den Nazis versteckte, flüchtige Momente der Ruhe und Inspiration fand, sich dabei ständig der  Bedrohung bewusst, die jenseits des von idyllischen Inseln durchzogenen Sund lauerte.

Ein halb verfallenes Klavier fanden die beiden in einem 300 Jahre alten, unbewohnten Bauernhaus, einsam inmitten einer unwirtlichen, übermächtigen Natur.

Eine Klavier gehörte dem berühmten Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick, der Wagner verdammte und in Brahms den würdigen Nachfolger Beethovens sah, und steht heute in der Wohnung einer Malerin und eines Barock-Cellisten in Düsseldorf.

Der vierte Satz ist eine Palimpsest-hafte Struktur, in der die jeweiligen Klaviere sich berühren und in einem großen Klang durchdringen, der die Räume und Zeiten verschränkt.

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Klangkomposition von Merzouga

YLE 2018

 

 

Play Me, I’m Yours – Bunte Klaviere erobern die Stadt

Play Me, I’m Yours – Bunte Klaviere erobern die Stadt
Feature von Merzouga

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Feature Deutschlandfunk 2017.
Ursendung: 01.09.2017, 20:10.

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-> Play Me, I’m Yours – Official Website

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Streetpiano München (3)

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Mehr als 1700 Pianos hat der britische Künstler Luke Jerram in 55 Städten im öffentlichen Raum platziert, weltweit. 24 allein in Paris der Terrorgefahr zum Trotz. Jedes Klavier ist aufwändig gestaltet, es wird dadurch vom Instrument zum Kunstobjekt. Der Schriftzug „Play Me, I’m Yours“ lädt Passanten dazu ein, sich an die Tasten zu setzen. Andere bleiben stehen, lauschen. Jerram ist überzeugt, dass jedem Menschen ein kreativer Funke innewohnt, und dass es der künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum bedarf, um ihn zu entfachen. Aber ein buntes Klavier in den Straßen der Stadt ist auch ein Fragezeichen. Wem gehört die Stadt? Wie wollen wir unsre Städte nutzen? Können wir den vielerorts von Konsumangeboten dominierten öffentlichen Raum wieder zurückerobern?

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Im O-Ton: Luke Jerram, Eric Pacheco, Clara Muth, Isabel Melendez-Alba, Laura Konjetzky

Mit: Rebecca Madita Hundt, Philipp Schepmann, Jean-Paul Baeck

Regie & Komposition aus Feld-Aufnahmen von bunten Klavieren: Merzouga

Redaktion: Ulrike Bajohr

Produktion: Deutschlandfunk 2017

Dauer: ca. 49:40

 

Feature von Merzouga

DLF 2017

 

 

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