READING, THINKING, LOOKING

READING, THINKING, LOOKING
Eine Begegnung mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt von Janko Hanushevsky

Feature. DLF/BR/NDR 2016.

Ursendung: 04.03.2016 (DLF). 07.03.2016 (BR), 23.05.2016 (ORF/ö1)


-> English version

Wie sehen, wie erinnern, wie fühlen wir? Was bedeutet es, zu schlafen, zu träumen und zu sprechen? Was passiert, wenn wir ein Kunstwerk betrachten oder ein Buch lesen, „dieser Ausflug ins Du, das auch ein Ich ist“?
Es sind existenzielle Fragen, denen sich Siri Hustvedt in ihrem essayistischen Werk widmet.
Ein Radio-Stück über die Kraft und Schönheit des Denkens, eine Meditation über das Lesen und über die Frage, wie Bücher und Worte ein Leben verändern können.

Regie & Komposition: Merzouga
Mit: Leslie Malton und Stefko Hanushevsky
Redaktion: Ulrike Bajohr
Produktion: DLF/BR/NDR 2016
Länge: ca. 49:00 (DLF) und ca. 54:00 (BR/NDR)

 

Eine Begegnung mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt von Janko Hanushevsky

DLF/BR/NDR 2016

 

 

De Rerum Natura/Dance of the Elements

De Rerum Natura/Dance of the Elements
von Merzouga

Klankomposition. Yleisradio (Finnland) 2015

Ursendung: 04.09.2015


-> English translation

In dem Lehrgedicht De Rerum Natura verbindet der römische Philosoph Lukrez (ca. 99 – 55 v.Chr.) epikureische Philosophie und Physik zu einer Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Urelementen, die beständig durch den Raum schwirren, kollidieren und so alle sichtbaren und unsichtbaren Formen bilden, nur um sich im nächsten Augenblick wieder aufzulösen und sich zu neuen Formen zu verbinden. Das Leben ist für Lukrez ein zufallsgetriebener Tanz der Elemente. Das Duo Merzouga betrachtet die naturphilosophischen Thesen als spielerische Kompositionsanweisung. Analog zu den sechs Büchern des Urtexts werden in sechs Kapiteln Fragmente des antiken Texts in Englisch und Latein mit Klängen und Geräuschen verwoben zu einer Art Lukrez’scher Klangkosmologie. Kleinste akustische Urelemente fliegen durch den Hörraum, verschmelzen zu konkreten Formen, durchlaufen unterschiedliche Aggregatszustände, beständig in Bewegung in dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Erst im letzten Abschnitt begegnen wir den Geräuschen von Säugetieren und Menschen, und auch sie lösen sich wieder auf, wenn der Kreis sich am Ende des Stückes schließt.

Regie & Komposition: Merzouga
Mit: Stefko Hanushevsky
Redaktion: Soila Valkama
Produktion: YLE 2015
Länge: ca. 40:00

 

von Merzouga

YLE 2015

 

 

Ob die Granatbäume blühen

Ob die Granatbäume blühen
von Gerhard Meier

Hörspiel. Deutschlandfunk 2015

Ursendung: 14.02,2015, 20:05

***HÖRSPIEL DES MONATS FEBRUAR***

„Das Hörspiel ‘Ob die Granatbäume blühen’ steht in seiner radikalen Einfachheit wie ein einsamer Solitär in der aktuellen Hörspiellandschaft” (Jurybegründung)

-> Link zum Blog & Podcast


-> English translation

„Die du wohnest in den Gärten, lass’ mich deine Stimme hören.“ Mit diesen Worten aus dem Hohelied beginnt der letzte Prosatext des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier (1917 – 2008). Sechs Jahrzehnte lebte der preisgekrönte Schriftsteller zusammen mit seiner Frau Dorli zurückgezogen im Haus seiner Kindheit in Niederbipp, dem Dorf am Südfuß des Jura, das zum poetischen Bezirk Amrain seiner Romane wurde.

Dorli war sein Lebensmensch, gemeinsam unternahmen sie Reisen nach Russland und nach Paris, teilten ihre Liebe für die Blumen, die Schmetterlinge und für die Literatur. Nach ihrem Tod blieb der 80-jährige Meier alleine zurück in dem Haus mit Blick über Dorlis Garten zum Jura hin.

In seinem innigen Monolog setzt er das Gespräch mit Dorli über ihren Tod hinaus fort. „Und ich fragte mich, ob man am Ende lebe, um sich erinnern zu können.“

Regie: Janko Hanushevsky
Komposition: Merzouga
Mit: Ueli Jäggi
Klavier: Philip Zoubek
Dramaturgie: Sabine Küchler
Produktion: DLF 2015
Länge: ca. 70’00

 

von Gerhard Meier

DLF 2015

 

 

Das Ohr der Welt in Meiers Garten

Das Ohr der Welt in Meiers Garten
eine Annäherung an den Schriftsteller Gerhard Meier von Janko Hanushevsky

Deutschlandfunk 2015

Ursendung: 10.02,2015, 20:05

-> Link zum Podcast

-> English Version

Er habe „ein ganz gewöhnliches Verhältnis“ zur Poesie, so der Schriftsteller Gerhard Meier, „ohne Pathos, ohne Forciertheiten“. Darüber sei er „glücklich, denn die Sterne machen auch kein Aufhebens von ihrem Kreisen, und die Maßliebchen wachsen, ohne dass es Geschrei gibt dabei.“

Von berühmten Kollegen mit Lob bedacht und mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, ist das Werk des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier wenige Jahre nach seinem Tod bereits ein wenig in Vergessenheit geraten.

Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Werner Morlang, einem langjährigen Freund Meiers, sowie in der Begegnung mit Meiers Enkeltochter Christina und nicht zuletzt mit Meiers Handschrift sucht der Autor eine Annäherung an den großen, bescheidenen Schriftsteller, der zeitlebens in dem Schweizer Dorf Niederbipp wohnte, in dem er geboren wurde und in dem alle seine Romane angesiedelt sind.

Regie: Janko Hanushevsky
Komposition: Merzouga
Klavier: Philip Zoubek
Mit: Stefko Hanushevsky und Matthias Ponnier
Redaktion: Sabine Küchler.
Produktion: DLF 2015

 

eine Annäherung an den Schriftsteller Gerhard Meier von Janko Hanushevsky

DLF 2015

 

 

INSIDE QIVITTOQ

INSIDE QIVITTOQ
von Merzouga

Deutschlandfunk/Rundfunk Berlin Brandenburg/Norddeutscher Rundfunk 2013

Ausstrahlungen: 20.12.13, 20:10 (DLF)/22.12.13,  11:05 (NDR)/01.01.13, 14:04 (RBB)/
01.01.13, 16:05 (MDR)/ 01.02.14, 13:05 (BR2)/03.01.15 & 04.01.15 (WDR3)

-> Link zum Podcast


 -> Gastbeitrag in der Deutschlandradiobroschüre von J. Hanushevsky

-> English Version

Wenn es dunkel ist und die Winterstürme toben treffen sich Grönländer und erzählen sich gruselige Qivitoq-Geschichten. „Qivittoqs sind Menschen, die die Gemeinschaft verlassen, um alleine draußen in der Natur zu leben“, erklärt der Filmemacher Karsten. Viele glauben, dass Qivittoqs in Grönlands Wildnis übernatürliche Fähigkeiten entwickeln. Wie sonst könnten sie alleine da draußen überleben? „Wir brauchen Gruselgeschichten, weil wir früh lernen müssen in dieser leeren, menschenfeindlichen Natur unsere Ängste zu kontrollieren“, erzählt Pitsi, die die alte Kunst des Trommeltanzes pflegt. „Das Geschichtenerzählen ist der Urausdruck unserer Kultur“, sagt die grönländische Premierministerin Aleqa Hammond. Geschichten, Gesänge. Eine lebendige Kultur des Erzählens. Womöglich eine der letzten intakten Inuit-Traditionen überhaupt.

Vier Wochen reist das Musiker-/Autorenduo Merzouga durch Grönland. Die Begegnungen, die Suche, Scheitern und Erfolg, bilden einen facettenreichen O-Ton-Körper. Eine große Geschichtenerzählerin, eine Inuit aus dem Altersheim in Nuuk, erzählt von einer Begegnung mit einem Qivittoq an einem Weihnachtsabend vor langer, langer Zeit. Durch die Sendung spinnt sich eine elektro-akustische Komposition aus Feldaufnahmen grönländischer Natur und traditioneller Inuit-Musik, die den Momentaufnahmen aus dem modernen Grönland gegenüber stehen.

Mit: Bruno Winzen, An Kuohn und Susanne Barth.

Ton und Technik: Eva Pöpplein und Anne Bartel.

Komposition und akustische Einrichtung: Merzouga.

Regie: Janko Hanushevsky.

Redaktion: Sabine Küchler.

Produktion: Deutschlandfunk/Rundfunk Berlin Brandenburg/Norddeutscher Rundfunk 2013.

Ursendung: 20.12.2013, 20:10 Deutschlandfunk.

Unterstützt durch die Film- und Medienstiftung NRW und das Goethe Institut Dänemark.

    

 

von Merzouga

DLF/RBB/NDR 2013

 

 

>> <<