Das Ohr der Welt in Meiers Garten

Das Ohr der Welt in Meiers Garten
eine Annäherung an den Schriftsteller Gerhard Meier von Janko Hanushevsky

Deutschlandfunk 2015

Ursendung: 10.02,2015, 20:05

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Er habe „ein ganz gewöhnliches Verhältnis“ zur Poesie, so der Schriftsteller Gerhard Meier, „ohne Pathos, ohne Forciertheiten“. Darüber sei er „glücklich, denn die Sterne machen auch kein Aufhebens von ihrem Kreisen, und die Maßliebchen wachsen, ohne dass es Geschrei gibt dabei.“

Von berühmten Kollegen mit Lob bedacht und mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, ist das Werk des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier wenige Jahre nach seinem Tod bereits ein wenig in Vergessenheit geraten.

Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Werner Morlang, einem langjährigen Freund Meiers, sowie in der Begegnung mit Meiers Enkeltochter Christina und nicht zuletzt mit Meiers Handschrift sucht der Autor eine Annäherung an den großen, bescheidenen Schriftsteller, der zeitlebens in dem Schweizer Dorf Niederbipp wohnte, in dem er geboren wurde und in dem alle seine Romane angesiedelt sind.

Regie: Janko Hanushevsky
Komposition: Merzouga
Klavier: Philip Zoubek
Mit: Stefko Hanushevsky und Matthias Ponnier
Redaktion: Sabine Küchler.
Produktion: DLF 2015

 

eine Annäherung an den Schriftsteller Gerhard Meier von Janko Hanushevsky

DLF 2015

 

 

INSIDE QIVITTOQ

INSIDE QIVITTOQ
von Merzouga

Deutschlandfunk/Rundfunk Berlin Brandenburg/Norddeutscher Rundfunk 2013

Ausstrahlungen: 20.12.13, 20:10 (DLF)/22.12.13,  11:05 (NDR)/01.01.13, 14:04 (RBB)/
01.01.13, 16:05 (MDR)/ 01.02.14, 13:05 (BR2)/03.01.15 & 04.01.15 (WDR3)

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 -> Gastbeitrag in der Deutschlandradiobroschüre von J. Hanushevsky

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Wenn es dunkel ist und die Winterstürme toben treffen sich Grönländer und erzählen sich gruselige Qivitoq-Geschichten. „Qivittoqs sind Menschen, die die Gemeinschaft verlassen, um alleine draußen in der Natur zu leben“, erklärt der Filmemacher Karsten. Viele glauben, dass Qivittoqs in Grönlands Wildnis übernatürliche Fähigkeiten entwickeln. Wie sonst könnten sie alleine da draußen überleben? „Wir brauchen Gruselgeschichten, weil wir früh lernen müssen in dieser leeren, menschenfeindlichen Natur unsere Ängste zu kontrollieren“, erzählt Pitsi, die die alte Kunst des Trommeltanzes pflegt. „Das Geschichtenerzählen ist der Urausdruck unserer Kultur“, sagt die grönländische Premierministerin Aleqa Hammond. Geschichten, Gesänge. Eine lebendige Kultur des Erzählens. Womöglich eine der letzten intakten Inuit-Traditionen überhaupt.

Vier Wochen reist das Musiker-/Autorenduo Merzouga durch Grönland. Die Begegnungen, die Suche, Scheitern und Erfolg, bilden einen facettenreichen O-Ton-Körper. Eine große Geschichtenerzählerin, eine Inuit aus dem Altersheim in Nuuk, erzählt von einer Begegnung mit einem Qivittoq an einem Weihnachtsabend vor langer, langer Zeit. Durch die Sendung spinnt sich eine elektro-akustische Komposition aus Feldaufnahmen grönländischer Natur und traditioneller Inuit-Musik, die den Momentaufnahmen aus dem modernen Grönland gegenüber stehen.

Mit: Bruno Winzen, An Kuohn und Susanne Barth.

Ton und Technik: Eva Pöpplein und Anne Bartel.

Komposition und akustische Einrichtung: Merzouga.

Regie: Janko Hanushevsky.

Redaktion: Sabine Küchler.

Produktion: Deutschlandfunk/Rundfunk Berlin Brandenburg/Norddeutscher Rundfunk 2013.

Ursendung: 20.12.2013, 20:10 Deutschlandfunk.

Unterstützt durch die Film- und Medienstiftung NRW und das Goethe Institut Dänemark.

    

 

von Merzouga

DLF/RBB/NDR 2013

 

 

MUSIC MATTERS

MUSIC MATTERS
Ein Allegro Vivo mit Sophie Hunger und Peter Herbert. Von Janko Hanushevsky

Autorenproduktion im Auftrag des Deutschlandfunks 2013

In der Mediathek des kulturradio rbb anhören. (verfügbar bis 19.09.17)

 

Seit es Menschen gibt, gibt es Musik. Wir wissen nicht genau, warum Menschen Musik machen, obwohl bildgebende Verfahren inzwischen erstaunliche Erkenntnisse darüber bringen, wie Musik auf unser Gehirn wirkt. Während immer mehr Musik gemacht und gehört wird, sind sowohl die kommerzielle Musikindustrie, als auch Genres abseits des Mainstreams mit existenziellen Problemen konfrontiert.

Warum machen wir Musik? Welchen Stellenwert hat Musik in unserer Gesellschaft? Wie verändert sich das Hörverhalten in einer digitalen Welt der totalen Verfügbarkeit? Welche Perspektiven eröffnen sich für die Musik im 21. Jahrhundert?
Der Musiker und Radioautor Janko Hanushevsky macht im Gespräch mit zwei international renommierten Kollegen eine Bestandsaufnahme – eine Innenansicht aus den individuellen Erfahrungswelten zweier sehr unterschiedlicher Musikerpersönlichkeiten:

Peter Herbert, 52, Kontrabassist, Komponist, Avantgardemusiker.
Sophie Hunger, 29, Sängerin, Songwriterin, Popkünstlerin.

Wie unterscheiden sich die Erfahrungen der beiden? Wie blicken sie in die Zukunft der Musik?
Diese Fragen werden in MUSIC MATTERS nicht in einem journalistischen, sondern in einem musikalischen Kontext verhandelt, und die Interviews werden in eine radiophone Klangkomposition aus einem Konzertmitschnitt des Duos Merzouga mit Peter Herbert hineingewoben.

Mit: Sophie Hunger und Peter Herbert.

Regie: Janko Hanushevsky.

Mit einem Konzertmitschnitt von Merzouga und Peter Herbert.

Komposition und akustische Einrichtung: Merzouga.

Redaktion: Sabine Küchler.

Autorenproduktion im Auftrag des Deutschlandfunks 2013.

Ursendung: 29.03.2013, 20:05 Deutschlandfunk.

 

Ein Allegro Vivo mit Sophie Hunger und Peter Herbert. Von Janko Hanushevsky

Deutschlandfunk 2013

 

 

Wie klingt unsere Welt?

Wie klingt unsere Welt?
Eine Klanginstallation von Merzouga

Klanginstallation im Rahmen der PASSIONEN STATIONEN 2013

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Die Schüler der Modellschule Am Domhof werden gebeten, einen Klang oder ein Geräusch mitzubringen, das sie mit einer Leidenschaft verbinden. Dieser Klang kann eine Baglama oder eine E-Gitarre sein, das Gedribbel am Sportplatz oder das Knallen der Skateboards. Wir sprechen mit den Grundschülern  über „Leid & Leidenschaft“ und fragen sie:  „Wie klingt meine Welt?“  Außerdem gibt es an der Schule einen Chor: 40 Grundschülerinnen und Grundschüler singen einmal pro Woche Lieder aus allen Kulturkreisen, die an der Schule vertreten sind. Für unsere Klanginstallation hat der Chor ein türkisches Volkslied eingesungen, außerdem haben wir gemeinsam mit den Schülern vokales und perkussives Klangmaterial erarbeitet und aufgenommen.

Dieaus diesen Elementen zusammengestellte  elektro-akustische Komposition wird für den Zeitraum des Kunstprojekts PASSIONEN STATIONEN an einem Durchgangsort am Schulgelände in einer Klanginstallation abgespielt. Durch den hohen Gestaltungsanteil der Schüler besteht ein Reiz, „sein Geräusch“ oder „seine Stimme“ in der Klanginstallation zu entdecken. Auf der Suche nach der eigenen Stimme begegnet den Schülern ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Kulturen der Modellschule Am Domhof.

Eine kleine Pausensymphonie der Klänge und Geräusche. Während am Anfang der Arbeit mit den Schülern die Frage gestellt wird, wie meine Welt klingt, beleuchtet die Komposition die Frage: Wie klingt unsere Welt? Wo Sprache uns trennt, verbinden uns unsere Ohren: Gleichzeitiges Hören ist, ob man will oder nicht, immer gemeinsames Hören.

Mit: Ben, Henri, Ahmed, Karim, Abdullah, Sven, Hebba, Zukaila, Hedya und Fattumata (alle zwischen 9 und 10)
und dem Chor der Modellschule am Domhof

Konzeption, Komposition & Produktion: Merzouga.

Aufnahme, Mix & Mastering: Eva Pöpplein

Akustische Einrichtung vor Ort: Merzouga.

Chorleitung: Frau Milz-Nettekoven

Kompositionsauftrag des Kunstprojekts PASSIONEN STATIONEN 2013 Bonn

Eröffnung: 16.02.2013.
Laufzeit: 13. 02. – 31.03.2013

Infos unter www.passionenstationen.de

 

Eine Klanginstallation von Merzouga

Kunstmuseum Bonn PASSIONEN STATIONEN 2013

 

 

Rootless

Rootless
Klangkompositon von Merzouga

Deutschlandradio Kultur 2012, 51:20

 


 

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Heimat hat einen Klang: Das Volkslied zelebriert die Verbundenheit von Menschen und Orten mit besonderer Wirkungsmacht. Im Zeitalter der Globalisierung ist die Sehnsucht nach akustischen Wurzeln besonders groß – und sie führt zwischen Musikantenstadl und Weltmusik ins Absurde.

„Heimat ist Utopie“, sagt Bernhard Schlink. „Am intensivsten wird sie erlebt, wenn man weg ist und sie einem fehlt; das eigentliche Heimatgefühl ist das Heimweh.“

Das Duo Merzouga lässt ein altes ukrainisches Volkslied durch die Münder moderner Musiknomaden wandern. Sie inszenieren Field-Recordings in Containerhäfen und Güterbahnhöfen. Sie zerlegen die Weise elektronisch in ihre Bestandteile und fügen sie neu zusammen. Am Ende steht das Substrat einer Sehnsucht.

Mit den Stimmen von Bohdan Hanushevsky und Bettina Wenzel.

Komposition und Realisation: Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein.

Redaktion: Marcus Gammel.

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012

Ursendung: 21.09.2012, 00:05, DKultur.

 

Klangkompositon von Merzouga

Deutschlandradio Kultur 2012

 

 

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