Merzouga (+)

Merzouga (+)
Merzouga featuring...

 

Eva Pöpplein (electronics)

Janko Hanushevsky (e-bass, attachables)

Merzouga w// Peter Herbert (doublebass) live @ Salon Goldschlag, Vienna

recorded March 17, 2012

Merzouga w// Barbara Buchholz (Theremin;  1959-2012)

recorded Oct 7, 2011 in Cologne

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Merzouga tritt seit Jahren regelmäßig live als Duo auf. Die Besetzung legt es jedoch nahe, Gastmusiker einzuladen.  Das sind des öfteren unterschiedlichste Instrumentalisten; immer wieder arbeiten sie auch mit Lyrikern oder Schauspielern zusammen.  Auf diese Weise haben die beiden unzählige Konzerte gespielt, u.a. auf dem Sonic Vigil 6 Festival in Cork/IR, dem lab30 Festival in Augsburg, dem OPENING! Festival in Trier, dem  Erlanger Hörkunstfestival und dem Unsound Festival in Krakau.

 

Merzouga featuring...

 

 

Edison Revisited

Edison Revisited
Konzertprogramm mit historischen Wachszylindern

Elektro-Akustische Konzertperformance mit 100 Jahre alten historischen Wachszylinderaufnahmen des Berliner Phonogramm-Archivs aus unterschiedlichen Erdteilen, mit dem Duo Merzouga/Eva Pöpplein (Electronics) und Janko Hanushevsky (E-Bass).

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Merzouga Portrait

Die beiden Musiker treten in ihrem Konzertprogramm „EDISON REVISITED“ der Entmystifizierung der globalisierten Welt einen Moment lang entgegen und gehen  mit dem Zuhörer auf eine phantastische Reise in längst vergangene, fremde Klangwelten. Das vor 100 Jahren auf eine Wachswalze geritzte Phonogramm wird für einen Abend aus seinem musikethnologischen Archivschrank geholt und behutsam in den Kontext einer zeitgenössischen Livemusikperformance gesetzt.

Der Edison-Phonograph und die Technik des Phonographierens waren zu ihrer Zeit technologischer Ausdruck modernster  Zivilisation. 100 Jahre einer äußerst wechselvollen Geschichte haben tiefe Spuren auf den heute stark verrauschten Wachszylindern hinterlassen. Das Phonogramm, einst große technologische Errungenschaft, wird zur sinnlichen Metapher  für die Vergänglichkeit technologischen Fortschritts.

Lieder, die längst verklungen sind, aus Mündern, die sich längst für immer geschlossen haben, schimmern durch eine dichte Schicht grobkörnigen, feinkörnigen, konturreichen Rauschens hindurch und berühren das Ohr des Hörers hundert Jahre nach ihrer Aufnahme. Das Duo Merzouga geht den archaischen Qualitäten dieser Musik auf die Spur, die Menschen über Kultur- und Zeitgrenzen hinweg, auch heute emotional und intuitiv verstehen und berühren.

Sie bauen mit ihrer elektro-akustischen Musik eine akustische Brücke ins 21. Jahrhundert, geben dieser uralten Musik einen Rahmen – die  100 Jahre alte Aufnahme auf der  Wachswalze begegnet hier und heute der dynamischen, ganz dem konkreten Augenblick verpflichteten Live-Performance.

Aufführungen im Ethnologischen Museum Berlin Dahlem (Sitz des Berliner Phonogramm-Archivs) im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2011, bei dem internationalen Festival für Medienkunst lab30 2011  in Augsburg und bei der Kölner Musiknacht 2012.

 

 

 

Konzertprogramm mit historischen Wachszylindern

 

 

Antennen im Regen

Antennen im Regen
Nördlich von aller Musik

Burkhard Reinartz (Sprecher)
Eva Pöpplein (Elektronik)
Janko Hanushevsky (E-Bass)

Live-Performance von aktueller Lyrik in Verbindung mit zeitgenössischer Musik.

 

Im Sommer 2015 erscheint bei ECM Records „Eine Olive des Nichts“ – Hörbilder des Radioautors, Regisseurs und Sprechers Burkhard Reinartz. Gedichte und Texte der Lyriker Tomas Tranströmer, Adam Zagajewski und Philippe Jaccottet verbinden sich mit Geräuschen, Soundscapes und Musik des international renommierten ECM-Labels zu einer spannungsvollen Einheit von Wort und Musik.

Antennen im Regen sind das Live-Pendant und die Fortführung des ECM-Projekts. Burkhard Reinartz spricht Gedichte unter anderem von Zagajewski, Tranströmer und John Burnside. Seine Stimme reibt und ergänzt sich mit den Klängen des Duos Merzouga. Die Computermusikerin Eva Pöpplein entwickelt Soundscapes am Laptop, Janko Hanushevsky nutzt den Elektro-Bass weit über erwartete Klänge als percussiv/melodischen Klanggenerator.

In ihrem aktuellen Programm „Nördlich von aller Musik“ lassen Antennen im Regen Hörbilder aus dem Augenblick heraus entstehen. Vorgegeben sind nur die gedruckten literarischen Texte. Stimmlicher Ausdruck und musikalische Klänge verbinden sich oder kontrastieren bei jedem Konzert neu. So entsteht ein ungewohnter Hörraum, der jenseits traditioneller Lyrikvertonungen eine Selbstverständlichkeit und Frische hervorbringt, die Poesie und Musik aus der Ecke des Dramatisch-Künstlichen holt.

 

Nördlich von aller Musik